Luchs & mehr

Shownotes

In dieser Folge des SPICK-Wissens-Podcasts erfährst du, wie der Iberische Luchs vor dem Aussterben gerettet wurde, blickst hinter die Kulissen spektakulärer Achterbahnen und lernst die weltweite Arbeit von UNICEF kennen. Drei spannende Geschichten über Naturschutz, Technik und Menschen, die anderen helfen.

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00:00:04: Hallo und willkommen beim Spickwissens-Podcast für aufgeweckte Schülerinnen und Schüler.

00:00:09: Heute schauen wir uns

00:00:10: ausgewähltes aus der Spickausgabe Fünfhundertvier etwas genauer an.

00:00:16: Dabei begleiten wir eine seltene Raubkatze auf ihrem Weg zurück aus dem Schatten des Aussterbens, werfen einen Blick hinter die Kulissen der spektakulärsten Achterbahnen der Welt und erfahren wie UNICEF Kindern in Krisengebieten neue Hoffnung schenkt!

00:00:32: Drei Kapitel Drei ganz unterschiedliche Geschichten.

00:00:36: Und jede davon zeigt, was Menschen mit Wissen,

00:00:39: Mut,

00:00:40: Zusammenarbeit und guten Ideen erreichen können.

00:00:47: Stell dir vor du sitzt stundenlang versteckt in der Wildnis.

00:00:51: Vor dir liegen Felsen, Büsche und trockenes Gras.

00:00:55: Nichts bewegt sich Die Hitze flimmert in der Luft Und dann passiert es.

00:01:01: Plötzlich taucht aus dem Nichts eine Raubkatze auf.

00:01:04: Lautlos sitzt sie auf einem Felsen und schaut direkt zu dir herüber, gelbe Augen, schwarze Ohrpinsel, geflecktes Fell.

00:01:14: Du blickst einen iberischen Luchs in die Augen eines der seltensten Säugetierart Europas.

00:01:20: Heute ist das schon etwas Besonderes.

00:01:22: Vor einigen Jahren wäre es sogar fast unmöglich gewesen Denn der Iberische Luchs stand kurz vor dem Aussterben.

00:01:30: Im Jahr zehntinzehn lebten nur noch etwas mehr als zweihundert Tiere in freier Wildbahn.

00:01:36: Fast wäre diese einzigartige Raubkatze für immer verschwunden.

00:01:40: Dabei gab es früher hunderttausende von ihnen!

00:01:43: Sie lebten in Spanien und Portugal auf der ganzen iberischen Halbinse, doch über viele Jahrzehnte wurden die Tiere gejagt.

00:01:51: Manche Menschen wollten ihr schönes Fell – andere betrachteten sie als Konkurrenten bei der Jagd.

00:01:57: Hinzu kam ein weiteres Problem Die Nahrung.

00:02:01: Iberische Luxe fressen fast ausschließlich Wildkaninchen, doch Krankheiten und Seuchen sorgten dafür, dass die Kaninchen immer seltener wurden – und ohne genügend Beute konnten auch die Luxe nicht überleben!

00:02:29: Sie entwickelten einen riesigen Rettungsplan.

00:02:32: Geschützte Gebiete wurden eingerichtet, neue Kaninchenpopulationen angesiedelt Wildtier-Tunnel unter Straßen gebaut Jäger, Bauern und Forschende arbeiteten zusammen Und in speziellen Zuchtstationen wurden junge Luxe großgezogen um sie später auszuwildern.

00:02:51: Eine dieser jungen Katzen hieß Felina.

00:02:53: Ihre Mutter konnte sich nicht um sie kümmern Deshalb wurde sie von Menschen mit der Flasche aufgezogen.

00:02:59: Doch das Ziel war nie, die Tiere dauerhaft in Gehegen zu halten.

00:03:03: Die jungen Luxe sollten lernen selbstständig zu jagen und später in der Wildnis zu

00:03:08: leben.".

00:03:09: Und weißt du was?

00:03:11: Der Plan funktionierte!

00:03:13: Aus etwas mehr als zweihundert Tieren wurden im Laufe von zwanzig Jahren über zweitausend.

00:03:20: Die Luxe leben heute wieder an mehreren Orten in Spanien und Portugal.

00:03:24: Auf der roten Liste gefährdete Arten gelten sie nicht mehr als vom Aussterben bedroht, sondern nur noch als gefährdet.

00:03:33: Das ist eine der größten Naturschützerfolgsgeschichten Europas!

00:03:37: Trotzdem ist die Arbeit noch nicht vorbei – Die Lebensräume der Tiere müssen weiter geschützt und miteinander verbunden werden.

00:03:45: Straßen-, Siedlungen-und andere Hindernisse machen den Luxem das Leben noch immer schwer...

00:03:50: Aber die Geschichte des iberischen Luxus zeigt etwas Wichtiges.

00:03:55: Wenn Menschen rechtzeitig handeln und zusammenarbeiten, können selbst Arten gerettet werden, die schon fast verloren waren.

00:04:08: Wie entsteht der perfekte Nervenkitzel?

00:04:13: Langsam zieht dich die Achterbahn immer höher – unter dir wird alles kleiner!

00:04:18: Du schaust nach unten und fragst dich vielleicht Warum mache ich das eigentlich?

00:04:24: Und dann kommt der Moment.

00:04:25: Der Wagen kippt nach vorne.

00:04:31: Millionen Menschen lieben Achterbahn, obwohl oder vielleicht gerade weil sie dabei Herzklopfen, Nervenkitzel und manchmal sogar ein bisschen Angst erleben.

00:04:43: Mit mehr als hundert Stundenkilometern rasen manche Bahnen durch Kurven, schießen durch Loopings und sorgen für das Gefühl dass der Magen irgendwo hinter einem her fliegt.

00:04:54: Aber hast du dich schon einmal gefragt, wer sich all diese verrückten Strecken eigentlich ausdenkt?

00:04:59: Hinter jeder Achterbahn steckt ein riesiges Team.

00:05:02: Aus Designerinnen, Ingenieuren und Technikern.

00:05:06: Ganz am Anfang steht eine einfache Frage – wie soll sich die Fahrt anfühlen?

00:05:11: Soll sie durch einen Dschungel führen, durch das Welteirasen besonders schnell sein oder die Fahrgäste möglichst oft schwerelos machen?

00:05:20: Sobald die Idee steht, beginnt die eigentliche Tüftelei.

00:05:24: Am Computer wird jede einzelne Kurve geplant – jede Stütze, jeder Looping.

00:05:29: Es entsteht ein digitales Dreidemodell der gesamten Bahn.

00:05:33: Dort können die Fachleute genau berechnen ob alles sicher ist und ob die Fahrt auch wirklich Spaß macht.

00:05:40: Erst danach beginnt der Bau.

00:05:42: Schweißer setzen riesige Stahlteile zusammen Fundamente aus Beton werden gegossen Kabel, Stromleitungen und Sicherheitssysteme werden eingebaut.

00:05:51: An einer einzigen Achterbahn arbeiten oft rund vierhundert Menschen – die Kosten gehen schnell in die Millionen!

00:05:59: Doch selbst wenn die Bahn fertig aussieht darf noch niemand einsteigen.

00:06:03: Zuerst folgen unzählige Testfahrten.

00:06:06: Monatelang prüfen Fachleute jede Schraube, jede Schiene und jedes Sicherheitsystem.

00:06:13: Selbst für den Fall eines Stromausfalls gibt es spezielle Schutzmechanismen.

00:06:18: Moderne Achterbahnen gehören deshalb zu den sichersten Fahrgeschäften überhaupt.

00:06:23: Das war früher nicht immer so.

00:06:26: Die ersten Achterbahn entstanden vor rund zweihundert Jahren.

00:06:30: Vor über einhundertfünfzig Jahren gab es bereits die ersten Loopings.

00:06:34: das Problem, sie waren fast kreisrund.

00:06:37: Dadurch wirkten enorme Kräfte auf die Fahrgäste.

00:06:41: Verränkte Helse, gestauchte Wirbelsäulen und sogar Knochenbrüche waren keine Seltenheit.

00:06:47: Erst vor etwa fünfzig Jahren fand der Ingenieur Werner Stengel eine Lösung.

00:06:52: Sein Trick?

00:06:53: Der moderne Looping ist nicht kreisförmig sondern eher wie ein Ei geformt.

00:06:59: Dadurch werden die Kräfte viel besser verteilt und die Fahrt deutlich angenehmer.

00:07:04: Und dann gibt es noch die sogenannte Air Time.

00:07:07: Das ist der Moment, in dem du dich für einen Augenblick schwerelos fühlst und zwischen Sitz- und Sicherheitsbügel zu schweben scheint.

00:07:14: Genau dieses Gefühl suchen viele Achterbandfans auf der ganzen Welt!

00:07:19: Die schnellste Achterbahn der Welt schafft übrigens unglaubliche zweihundertvierzig Kilometer pro Stunde – das ist fast so schnell wie ein startendes Flugzeug

00:07:29: Wenn du also das nächste Mal in einer Achterbahn sitzt und laut schreist, denkt daran.

00:07:35: Hinter diesen kurzen Adrenalinkick stecken oft jahrelange Planung hunderte Fachleute und jede Menge geniale Ideen.

00:07:50: Stell dir vor es gibt ein schweres Erdbeben Häuser stürzen ein Straßen werden zerstört Und viele Familien verlieren plötzlich alles.

00:08:01: Was passiert da mit den Kindern?

00:08:03: Wer sorgt dafür, dass sie etwas zu essen haben.

00:08:05: Wer bringt sauberes Wasser, Medikamente oder einen sicheren Platz zum Schlafen?

00:08:10: Genau hier kommt UNICEF ins Spiel!

00:08:14: UNICEf ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

00:08:17: Die Organisation wurde nineteenhundertsechsundvierzig gegründet kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.

00:08:23: Damals hatten Millionen Kinder kein Zuhause Zu wenig Essen oder waren krank.

00:08:30: UNICEF sollte helfen und genau das tut die Organisation bis heute.

00:08:34: Inzwischen unterstützt UNICEf Kinder in mehr als einhundert neunzig Ländern der Welt, dabei geht es um viel mehr als nur Notfälle.

00:08:42: UNICEff hilft dabei dass Kinder genügend Nahrung bekommen sauberes Wasser haben geimpft werden zur Schule gehen können und vor Gewalt geschützt werden.

00:08:52: Besonders wichtig wird diese Hilfe wenn eine Katastrophe passiert zum Beispiel in Myanmar.

00:08:59: Dort erschütterte, ein schweres Erdeben das Land.

00:09:03: Viele Familien verloren ihre Häuser.

00:09:06: Unicef reagierte sofort.

00:09:09: Hunderttausende Menschen erhielten Trinkwasser Hygieneartikel und medizinische Hilfe.

00:09:15: Babys bekamen spezielle Versorgungspakete Und mehr als vierzehn tausend Kinder erhielt Schulmaterial und Betreuung.

00:09:23: Sogar Fußbälle wurden verteilt, damit Kinder wieder spielen und ein Stück Normalität zurückgewinnen konnten.

00:09:29: Damit solche Hilfe schnell ankommt braucht es eine riesige Organisation.

00:09:34: Das größte Unizeflager steht im Kopenhagen in Dänemark.

00:09:38: Es ist so groß wie drei Fußballfelder.

00:09:41: Dort werden Hilfsgüter gelagert, sortiert und in alle Welt verschickt Allein im Jahr, im Wert von mehr als fünf Komma sechs Milliarden Dollar.

00:09:54: Doch nicht alle Kinder brauchen Hilfe nach Naturkatastrophen.

00:09:58: Manche kämpfen jeden Tag mit Armut.

00:10:01: In Benin in Westafrika lebt der zwölfjährige Gen.

00:10:05: Statt zur Schule zu gehen arbeitet er in einer Kiesgrube.

00:10:08: Dort schleppt und siebt er schwere Steine.

00:10:11: Unicef setzt sich dafür ein, dass Kinder wie Jean wieder lernen dürfen statt arbeiten zu müssen.

00:10:17: Schulmaterial medizinische Hilfe und Unterstützung für Familien sollen ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen.

00:10:24: Auch Kriege treffen Kinder besonders hart.

00:10:27: Im Sudan mussten Millionen Menschen ihre Heimat verlassen.

00:10:31: Viele Kinder leben in Flüchtlingslagern haben zu wenig Nahrung oder keinen Zugang zu sauberem Wasser Impfungen, Schutz und Schulangeboten.

00:10:44: Mehr als ein- tausend dreihundert Mitarbeitende sorgen weltweit dafür dass Hilfe dort ankommt wo sie am dringendsten gebraucht wird.

00:10:52: dabei arbeiten Sie mit lokalen Organisationen und Helferinnen und Helfern zusammen.

00:10:57: Die Arbeit von UNICEF zeigt das Hilfe nicht nur aus Kartons voller Hilfsgüter besteht.

00:11:03: Manchmal bedeutet Hilfe auch Bildung Sicherheit Hoffnung Und die Chance auf eine bessere Zukunft.

00:11:10: Und genau das brauchen Kinder überall auf der Welt.

00:11:14: So, das war's für heute!

00:11:16: Drei Kapitel drei ganz unterschiedliche Themen und doch haben sie etwas gemeinsam.

00:11:21: Sie zeigen wie viele Menschen bewegen können wenn sie zusammenarbeiten neugierig bleiben und Verantwortung übernehmen.

00:11:29: Vielleicht hast du beim Hören ja auch Lust bekommen dir das Spickheft fünfhundert vier noch einmal etwas genauer anzuschauen.

00:11:35: Ob die Rettung einer fast ausgestorbenen Raubkatze?

00:11:38: die Entwicklung sicherer Achterbahnen voller Nervenkitzel oder Hilfe für Kinder in Krisengebieten.

00:11:45: Überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, Probleme zu lösen und Hoffnung zu schaffen.

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