Koalas & mehr

Shownotes

In dieser Folge des SPICK-Wissens-Podcasts reisen wir zu den gemütlichen Koalas Australiens, entdecken die Sonne als gigantisches Kraftwerk unseres Sonnensystems und erfahren, was Hauskatzen wirklich brauchen, um glücklich zu sein. Drei spannende Geschichten über Tiere, Natur und das Leben auf unserem Planeten.

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00:00:04: Hallo und willkommen beim Spickwissens Podcast für aufgeweckte Schülerinnen und Schüler.

00:00:09: Heute schauen wir uns ausgewähltes Aus der Spickausgabe Fünfhundertfünf etwas genauer an.

00:00:14: Dabei besuchen wir die gemütlichen Koalas in den Eukalyptus-Wäldern Australiens, entdecken warum die Sonne das wichtigste Kraftwerk unserer Sonnensystems ist und erfahren was Hauskatzen wirklich brauchen um glücklich zu sein!

00:00:28: Drei Kapitel, drei spannende Themen.

00:00:31: Und jede dieser Geschichten zeigt wie faszinierend die Natur ist und wie eng unser Leben mit ihr verbunden ist.

00:00:43: Stell dir vor du schläfst fast den ganzen Tag!

00:00:46: Nicht acht Stunden nicht zehn sondern zwanzig Stunden klingt wieder Traum nach einer anstrengenden Schulwoche.

00:00:55: für einen Koala ist das aber ganz normal.

00:00:58: Koalas gehören zu den gemütlichsten Tieren der Welt.

00:01:02: Hoch oben in den Eukalyptusbäumen Australiens verbringen sie fast ihr ganzes Leben, dort schlafen sie, fressen sie und ziehen ihren Nachwuchs groß.

00:01:11: Den Boden betreten Sie nur wenn sie unbedingt zum nächsten Baum wechseln müssen.

00:01:16: Wenn die Sonne untergeht wird Mama Koala langsam wach.

00:01:20: Vorsichtig klettert sie von Ast zu Ast.

00:01:23: Geschickt greifen ihre Schafenkrallen nach der Rinde.

00:01:27: Plötzlich lugt ein kleiner Kopf aus ihrem Fell hervor.

00:01:31: Ihr Junges ist aus dem Beutel geklettert und klammert sich nun an den Rücken seiner Mutter.

00:01:36: Koalas gehören nämlich zu den Beuteltieren, genau wie Kängurus.

00:01:40: Das winzige Baby wird schon nach etwa einem Monat geboren.

00:01:44: Dann ist es kaum größer als eine Fingerspitze.

00:01:47: Sofort krabbelt es in den Beuttel der Mutter und saugt sich dort an einer Zitze fest.

00:01:52: Erst nach rund sieben Monaten traut er sich langsam nach draußen.

00:01:56: Und jetzt kommt eine der verrücktesten Tatsachen überhaupt.

00:02:00: Bevor der kleine Koala richtige Eukalyptusblätter fressen kann, bekommt er eine ganz besondere Übergangsnahrung – einen speziellen Halbzerdautenkot seiner Mutter.

00:02:10: Klingt ziemlich eklig!

00:02:12: Hilft dem Nachwuchs aber dabei die schwerverdaulichen Blätter überhaupt verdauen zu können?

00:02:17: Warum fressend Koalas eigentlich nur Eukaryptus?

00:02:21: Weil sie sich im Laufe der Evolution genau darauf spezialisiert haben….

00:02:26: Das Problem ist nur, Eukalyptusblätter enthalten Giftstoffe und liefern kaum Energie.

00:02:31: Deshalb müssen Koalas ganz genau auswählen, welche Blätter sie fressen!

00:02:36: Von rund neunhundert Eukaliptusarten mögen sie nur etwa vierzig – und selbst da hat jeder Koala seine eigenen Lieblingsbäume.

00:02:44: Genau deshalb schlafen Koalass auch so unglaublich viel.

00:02:49: Ihr Futter ist schwer verdaulich und liefert nur wenig Energie.

00:02:53: Wer fast nur Eukalyptus frisst, muss eben kräftig Energie sparen.

00:02:58: Übrigens, obwohl viele Menschen vom Koala-Bären sprechen sind Koalas gar keine Bären!

00:03:04: Sie gehören zu einer ganz anderen Tiergruppe den Beuteltieren.

00:03:08: Früher lebten Millionen Koalans in Australien doch als europäische Siedler ins Land kamen wurden viele Tiere wegen ihres weichen Fels gejagt.

00:03:18: Gleichzeitig verschwanden immer mehr Eukalyptus-Wälder, weil Platz für Straßen und Felder gebraucht wurde.

00:03:24: Heute schätzt man das weniger als Achtzigtausend Koalas in freier Wildbahn leben.

00:03:30: Zum Glück stehen Koalaz inzwischen unter Schutz.

00:03:33: Trotzdem verlieren sie noch immer Lebensraum durch Waldrodungen, Brände und den Straßenverkehr.

00:03:39: Hinter ihrem flauschigen Aussehen steckt also ein echtes Überlebenskünstler Ein Tier, das perfekt an das Leben in den Baumwipfen angepasst ist.

00:03:48: Und uns daran erinnert wie wichtig es ist die Natur zu schützen bevor einzigartige Arten für immer verschwinden.

00:04:02: Stell

00:04:03: dir vor morgen früh geht die Sonne einfach nicht mehr auf.

00:04:08: Es bleibt dunkel Die Erde wird immer kälter Pflanzen wachsen nicht mehr Tiere finden keine Nahrung Und auch wir Menschen hätten keine Chance zu überleben.

00:04:19: Eigentlich verrückt,

00:04:20: oder?

00:04:21: Wir sehen die Sonne jeden Tag!

00:04:23: Und trotzdem denken wir kaum darüber nach wie wichtig sie für unser Leben ist.

00:04:28: Dabei isst die Sonnen viel mehr als nur eine helle Scheibe am Himmel – Sie ist ein Stern, ein riesiger glühender Ball aus Gas.

00:04:37: Tief in ihrem Inneren herrschen Temperaturen von mehr als fünfzehn Millionen Grad Celsius.

00:04:43: Dort verschmelzen Wasserstoffatome zu Helium.

00:04:47: Dabei entsteht gewaltige Energie, die als Wärme und Licht ins Weltall strahlt.

00:05:14: Ohne die Sonne würden sie einfach durchs All treiben.

00:05:17: Das Licht der Sonne rast übrigens mit unglaublichen, dreihunderttausend Kilometern pro Sekunde durch das Universum.

00:05:23: Trotzdem braucht es etwa acht Minuten bis es die Erde erreicht!

00:05:27: Wenn du also in den Himmel schaust, siehst Du die Sonnen immer so wie sie vor acht Minuten aussah.

00:05:32: Auf ihrer Oberfläche geht es ziemlich wild zu.

00:05:35: Millionen Grad heiße Gasfontänen schießen ins All Gewaltige Magnetfelder erzeugen Sonnenflecken und riesige Bögen aus glühendem Gas.

00:05:45: Gleichzeitig schleudert die Sonne ständig elektrisch geladene Teilchen ins Weltall, den sogenannten Sonnenwind.

00:05:52: Denn dieser Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft entsteht manchmal eines der schönsten Naturschauspiele überhaupt – Polarlichter!

00:06:01: Grüne-und violette Lichtvorhänge tanzen dann über den Himmel.

00:06:05: Manchmal kann man sie sogar in Mitteleuropa beobachten.

00:06:08: Ohne die Sonne gäbe es übrigens auch keine Pflanzen.

00:06:12: Sie liefert die Energie für die Fotosynthese, also den Prozess mit dem Pflanzenwachsen und Sauerstoff produzieren.

00:06:20: Und ohne Pflanzen gäbe ist weder Tiere noch Menschen.

00:06:24: Gleichzeitig müssen wir uns aber auch vor der Sonne schützen.

00:06:28: Ihre unsichtbaren UV-Strahlen können unsere Haut schädigen.

00:06:32: Deshalb sind Sonnencreme, Sonnenhut und Schatten an heißen Tagen ziemlich wichtig!

00:06:38: Und noch etwas hängt direkt mit der Sonne zusammen.

00:06:40: Der Klimawandel!

00:06:42: Die Sonne selbst ist daran nicht schuld.

00:06:44: Das Problem ist, dass wir Menschen immer mehr Treibhausgase in die Atmosphäre bringen.

00:06:49: Sie wirken wie das Glas nach eines Treibhauses und halten einen Teil der Wärme fest.

00:06:55: Dadurch erwärmt sich unsere Erde immer stärker.

00:07:04: Vielleicht lohnt es sich also, beim nächsten Sonnenaufgang einen Moment innezuhalten und daran zu denken dass dort draußen seit Milliarden von Jahren ein riesiges Kraftwerk nur für uns leuchtet.

00:07:22: Stell dir vor du bist eine Katze!

00:07:25: Den ganzen Tag nur schlafen fressen und gestreichelt werden klingt nach dem perfekten Leben oder?

00:07:31: Nicht ganz, denn auch wenn Hauskatzen schon seit tausenden von Jahren mit uns Menschen zusammenleben steckt in ihnen noch immer ein echtes Wildtier.

00:07:41: Viele Menschen glauben Katzen seien pflegeleicht.

00:07:44: Futter hinstellen, Katzenklo sauber machen fertig.

00:07:47: Aber so einfach ist es nicht!

00:07:50: Katzen haben ganz bestimmte Bedürfnisse und wenn sie die nicht ausleben können werden sie schnell unglücklich.

00:07:57: Das wichtigste für eine Katze ist Bewegung.

00:08:00: In der Natur verbringen Katzen viele Stunden damit Beute aufzuspüren.

00:08:05: Sie schleichen sich an, springen, jagen und spielen mit ihrer Beute.

00:08:09: Wohnungskatzen brauchen deshalb Ersatz!

00:08:12: Eine Spielangel mit Federn eine Stoffmaus oder ein Wolkneul sind für sie nicht einfach Spielzeug.

00:08:19: Sie trainieren damit ihre Jagdfähigkeiten.

00:08:22: Genauso wichtig sind Kratzmöglichkeiten.

00:08:25: Katzen wetzen ihre Krallen nicht, um Möbel zu zerstören.

00:08:28: Sie tun das, weil ihre Kralen ständig nachwachsen!

00:08:32: Ein Kratzbaum hilft ihnen außerdem beim Klettern und gibt ihnen einen erhöhten Aussichtspunkt – genau das lieben Katzen.

00:08:40: Denn mal ehrlich….

00:08:41: wann hast du zuletzt eine Katze gesehen die freiwillig den schlechtesten Platz im Zimmer gewählt hat?

00:08:47: Katzen schlafen übrigens unglaublich viel.

00:08:50: Etwa zwei Drittel ihres Lebens verbringen sie dösend oder schlafend.

00:08:55: Am liebsten liegen sie warm, gemütlich und mit gutem Überblick über ihr Revier.

00:09:00: Auch beim Futter haben Katzen klare Vorstellungen.

00:09:03: Sie sind Fleischfresser und brauchen eine Nahrung die zu ihrem Körper passt.

00:09:08: Milch vertragen viele Katzen übrigens gar nicht besonders gut.

00:09:11: Frisches Wasser ist viel wichtiger Und damit Wohnungskatzen verschluckte Haare wieder los werden knabbern sie gerne an Katzengraß.

00:09:19: Viele Menschen wünschen sich eine Katze Die auf Kommando hört wie ein Hund.

00:09:24: Schlechte Idee.

00:09:26: Katzen lassen sich nämlich kaum dressieren.

00:09:29: Sie entscheiden ziemlich gerne selbst, wann sie spielen, schmusen oder lieber ihre Ruhe haben möchten.

00:09:35: Genau das macht sie für viele Menschen so besonders.

00:09:39: Trotzdem brauchen Katzen Nähe.

00:09:41: Wenn sie ihrem Menschen um die Beine streichen Schnurren- oder ein kleines Köpfchen geben zeigen sie damit Vertrauen.

00:09:48: Streicheln ist für sie mehr als nur Kuscheln.

00:09:50: Es erinnert sie an die Fellpflege ihrer Mutter und vermittelt ihnen das Gefühl, dazu zu gehören.

00:09:56: Natürlich gehört zur Verantwortung auch die Gesundheit.

00:09:59: Regelmäßige Tierarztbesuche und Impfungen sind wichtig!

00:10:03: Und wer eine Katze aufnimmt sollte sich schon vorher überlegen, wer sich während der Ferien um sie kümmert

00:10:10: Denn

00:10:10: Katzen bleiben meistens lieber in ihrer vertrauten Umgebung als mit auf Reisen zu gehen.

00:10:15: In der Schweiz leben übrigens rund ein bis fünf Millionen Hauskatzen.

00:10:20: Damit sind sie das beliebteste Haustier des Landes.

00:10:23: Dazu kommen noch etwa zweihundertzwanzigtausend streunende Katzen.

00:10:27: Wer eine Katze glücklich machen möchte, braucht also nicht nur Futter und ein Körbchen.

00:10:33: Zeit, Geduld, Beschäftigung und Respekt vor ihrem ganz eigenen Charakter sind mindestens genauso wichtig!

00:10:41: Denn auch auf dem gemütlichsten Sofa bleibt jede Hauskatze im Herzen ein kleiner Jäger.

00:10:52: Ab gemütliche Koalas, die perfekt an ihr Leben in den Baumwipfen angepasst sind.

00:11:11: Die Sonne als riesiges Kraftwerk unseres Sonnensystems.

00:11:15: oder Hauskatzen, in denen noch immer ein kleiner Jäger steckt.

00:11:19: Überall gibt es spannende Zusammenhänge zu entdecken und zu verstehen.

00:11:23: Danke, dass du dabei warst!

00:11:25: Und vielleicht hörst du beim nächsten Mal wieder rein – Beim Spick Wissens Podcast.

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